Praxisiorganisationen – Allgemein
Auf dieser Seite finden Sie die grundlegenden Informationen für die Begleitung von Studierenden in den Praxismodulen der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.
Ihre Aufgaben auf einen Blick:
- Sie gewährleisten eine qualifizierte Praxisausbildung.
- Sie halten die Ausbildungsvereinbarung ein.
- Sie stellen qualifizierte Praxisausbildende.
- Sie ermöglichen für Studierende qualifizierte Lern- und Arbeitsbedingungen in der Praxis der Sozialen Arbeit.
Voraussetzungen
Praxisorganisationen müssen anerkannt sein. Weitere Informationen finden sich unter Anerkennung von Praxisorganisationen und Praxisausbildenden.
Ziele und Rahmenbedingungen der Praxisausbildung
Die Praxisausbildung ermöglicht Studierenden, ihre Kompetenzen in realen Praxisfeldern zu entwickeln und zu reflektieren. Sie verbindet wissenschaftliches Lernen mit beruflicher Praxis und fördert die Entwicklung einer professionellen Identität in der Sozialen Arbeit. Weiterführende Informationen zu den Zielen und Rahmenbedingungen der Praxisausbildung finden Sie im Dokument Ziele und Rahmenbedingungen der Praxisausbildung.
Rollen und Zusammenspiel in der Praxisausbildung
Das Gelingen der Praxisausbildung beruht auf dem Zusammenspiel verschiedener Beteiligter. Die Kompetenzentwicklung der Studierenden entsteht in der Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Praxisorganisationen und den unterstützenden Fachpersonen. Die einzelnen Rollen übernehmen unterschiedliche Aufgaben und stehen in engem Austausch miteinander.

Studierende: Sie übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess und gestalten und planen die Kompetenzentwicklung im Austausch mit den Praxisausbildenden und den Mentor:innen bzw. Coaches (Studienform Freiform).
Studierende im Praxisprojekt koordiniert von der Hochschule übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess und gestalten und planen die Kompetenzentwicklung im Austausch mit der Fachpersonen der HSA.
Praxisausbildende: Sie begleiten die Studierenden in der Kompetenzentwicklung im beruflichen Alltag, schaffen Lerngelegenheiten, führen Ausbildungsgespräche, unterstützen die Entwicklung einer professionellen Identität und bewerten den Kompetenzentwicklungsprozess.
Praxisorganisationen / Praxispartner:innen (Freiform) / Projekt-Auftraggebende: Sie stellen den Praxislernort oder Praxisprojekte zur Verfügung und schaffen die organisatorischen und fachlichen Rahmenbedingungen für eine gelingende Praxisausbildung. Die Zusammenarbeit zwischen Praxisorganisationen bzw. Praxispartner:innen bzw. Projekt-Auftraggebenden, Studierenden und der FHNW ist in Ausbildungsvereinbarungen oder im Projektvertrag festgehalten.
Ausbildungssupervisor:innen: Sie sind anerkannt nach bso und ermöglichen im Rahmen der promotionsrelevanten Ausbildungssupervisionen die Auseinandersetzung mit der eigenen Person im Verhältnis zu beruflichen Rollen und der sich entwickelnden professionellen Identität.
Mentor:innen / Coaches (Freiform) / Fachpersonen HSA: Sie unterstützen die Reflexion des eigenen Lern- und Entwicklungsprozesses im gesamten Studienverlauf sowie die professionelle Identitätsbildung. Mentor:innen und Coaches leiten die Start- und Bilanzierungsgespräche der Kompetenzentwicklung in der Praxis. Die Fachpersonen HSA begleiten die Studierenden während der Kompetenzentwicklung im Praxisprojekt koordiniert von der Hochschule.
Dozierende in Begleitmodulen: Weitere Dozierende begleiten die Studierenden im Rahmen der kasuistischen Pflichtmodulen sowie in der projektförmigen Praxisausbildung.
Modulleitungen der Praxismodule: Sie gestalten die Praxismodule, stellen Instrumente und Orientierungshilfen zur Verfügung und begleiten die Qualitätssicherung der Praxisausbildung. Sie sind für alle involvierten Personen ansprechbare Partner:innen bei Krisen, formalen Unwägbarkeiten und konzeptionellen Fragen, die nicht mit der:dem Mentor:in oder der Praxisausbildner:in erstinstanzlich gelöst werden können.